Die Klaustalkapelle

Auf einer schroffen Felskuppe des Ailsbachrals liegt die Klaussteinkapelle. Erbaut wurde sie dort, wo einst die Burg Ahorn gestanden hat. Bereits 1139 soll hier eine kleine dem heiligen Nikolaus geweihte Kapelle gestanden haben. Die Kapelle in ihrer heutigen Gestalt wurde 100 Jahre später vom Geschlecht der Schlüsselberger in das Gemäuer der alten Burg hineingebaut.

Der kleine Chorraum ist spätgotisch (um 1450). Davor steht der große Kanzelaltar. Der barocke Altar stammt aus der Werkstatt des Bildhauers Johann Michael Doser.

Betreten kann man die Kapelle nur durch die Türe zur Empore. Wer gerade fünf Euro zur Hand hat und etwas musikalisch ist, der darf auf der kleinen Orgel spielen.

Jedes Jahr zu Nikolaus, so kann man es in der kleinen Schrift, die in der Kapelle ausliegt, lesen, veranstaltet die örtliche evangelische Kirchengemeine im Kirchlein ein Fest für die Kinder der Gegend.

Zugang zur Kapelle hat man nur über den nebenliegenden Bauernhof. Mesnerin ist oder war die dort ansässige Bäuerin, die auch Schriften über die Kapelle und Gedichte verfasst hat.


Die Figur des heiligen Nikolaus ist das älteste Stück der Kapelle. Sie stammt aus dem Jahre 1480.



Alle Aufnahmen sind trotz schlechter Lichtverhältnisse ohne Kunstlicht entstanden. Kameras - CANON EOS 7D und Fujifilm XT1

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