Vom Fischen mit der Fliege

Im letzten Blogbeitrag ist schon angeklungen, dass ich ein begeisterter Fliegenfischer bin. Fliegenfischen geht etwa so - man wirft mit einer speziellen Angelrute eine dicke Schnur aus, an deren Spitze sich eine ca. zwei Meter lange dünne Schnur befindet. An diese wird eine künstliche Fliege (engl. fly) befestigt. Diese "Fliege" schwimmt nun auf der Wasseroberfläche oder taucht als Nymphe (Entwicklungsstadium eines Wasserinsekts) unter. Die Fische sollen diese künstlichen Gebilde für echt halten und zubeißen. Dann werden sie in die Hand des Anglers gezogen (gedrillt).

Geangelt wird entweder vom Ufer aus oder der Fischer watet vorsichtig durch das Gewässer.

Das Fliegenfischen hat seinen Ursprung vor allem in England und gilt als hohe Kunst der Fischerei.

An einem schottischen Fluss

Diese kleine "Fliege" soll halbversunken im Oberflächenfilm des Gewässers schwimmen.


Eine solch herrliche Beute wünscht sich jeder Fliegenfischer. Eine Arktische Äsche, ein wunderschöner Fisch mit seinem schiefergrauen Schuppenkleid, den markanten schwarzen Punkten auf der Brust und der fahnenartigen Rückenflosse.

Zum Fliegenfischen gehört nicht allein das Angeln in der Natur. Der passionierte Fischer beschäftigt sich auch mit der Historie seiner Passion und mit schönem, oft altem Gerät. Dabei entsteht manchmal eine Sammelleidenschaft. Besondere Angelrollen stehen dann z. B. in der Vitrine.

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