Wolker, my friend!

"Wolker my friend, how are you?" Diese Frage, lautstark vorgetragen, galt nicht mir, leider, (siehe oben!), als Robert di Niro in New York den "Best Hamburger Laden in Town" betrat und auf  Volker Lechtenbrink zustürmte, der mit Marsha Hunt dort an einem Tisch saß.

Wie das kam, konnte ich gestern in einer alten NDR Talk Show, von Lechtenbrink selbst erzählt, hören. Di Niro und Lechtenbrink wohnten eine Weile im selben Hotel. Der Zufall ergab, dass sie morgens zur selben Zeit auf ihren jeweiligen Balkon traten und ein paar Worte wechselten. Daraus wurde ein Ritual, bis Di Niro nach New York abreisen musste. Der Zufall wollte es, dass es zu dem erwähnten Zusammentreffen im erwähnten Lokal kam. Di Niro, der Star, ließ bei seinem Eintreten die Gespräche der Gäste erstarren und um so mehr fiel auf, dass er sich auf Lechtenbrink stürzte, von dem er nicht einmal erahnte, dass dieser Schauspieler war.

Wie zu ersehen ist, sind Lechtenbrink und ich Vornamens-Vettern. An dieses breite Woolker-Aussprechen des Vornamens musste ich mich bei meinen Schottlandreisen auch erst gewöhnen. Amerikaner und Briten sprechen unser V wie W aus. 

Nun müssen wir Abschied nehmen von diesem Woolker, diesem begnadeten Schauspieler und Erzähler! Wir alle sind sehr traurig und werden den Sunny-Boy mit der markanten dunklen Stimme sehr vermissen! Wieder einer aus der Riege der Künstler, von denen wir glaubte, sie seien ewig, hat uns verlassen.

Wie meisterhaft Lechtenbrink auch erzählen konnte, zeigen die NDR Talkshow Ausschnitte gestern am späten Abend im NDR.

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