Von einem, der auszog, (wieder) analog zu fotografieren - Teil 2

Die Zeitschrift FotoKlassik widmet sich in besonderer Weise der analogen Fotografie, mit allem, was dazu gehört - Gerätschaft, Film, dessen Entwicklung usw. In ihrer letzten Ausgabe kann man ein Interview, geführt von Dragana Mimic, mit dem Regisseur Jens Meurer lesen, der einen Film darüber gedreht hat, wie der frühere Biologe Dr. Florian Kaps, genannt Doc, die letzte Polaroid-Fabrik der Welt im holländischen Enschede retteten wollte. Der Film, AN IMPOSSIBLE PROJECT, wurde auf 35mm-Film gedreht.

Meurer, der auch Filme im digitalen Format dreht, äußert sich im Interview darüber, warum er noch heutzutage oft dem Analogen denVorzug gibt. Er sagt -  

"Für mich war die Wiederbegegnung mit Analog - durch Polaroid, durch ARRI (Filmkamera), durch Kodak, durch den 35mm (Film) - eher ein Wiederverlieben in Technik und Denkweisen, die nicht nur sehr sehr gut funktionieren, sondern uns (analogen) Wesen auch unterbewusst entsprechen."      

Ich finde, Meurer hat auf den Punkt gebracht, warum viele von uns Fotoamateuren wieder dem Analogen verfallen sind! Wie er sagt, spielen die Liebe zur Technik und das dem Analogen angemessene Denken eine besondere Rolle. Hier finde ich wieder, warum ich erneut gerne auf Film fotografiere!      

 

Das Foto oben entstand vor ca. 50 Jahren auf einer Wienreise nach bestandenem Abitur.

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