Eine besondere Filmentwicklung

Diese kleine Geschichte habe ich eigentlich als Beitrag im APHOG-Forum (Ein Forum für analoge Fotografie) geschrieben. In einem Beitrag hatte ich darum gebeten, mir Vorschläge zu machen, wie ich motiviert werden könnte, belichtete Filme auch zeitiger zu entwickeln. 

 

 

Liebe Freunde!

Wenn ihr weiterlesen wollt, dann haltet euch gut fest, damit ihr nicht vom Hocker fallt!

Also. All eure guten Ratschläge beherzigend, habe ich mich heute ans Werk gemacht, um den noch zu entwickelnden 120er Film aus der neuen Flexaret endlich zu entwickeln. Alle nötigen Infos für die einzelnen Schritte des Entwicklungsprozesses eingeholt, die nötige Gerätschaft bereitgelegt, konnte es losgehen. Da die Außentemperatur zur Zeit recht hoch ist, machte ich mich daran, das Wasser, ich hatte extra destilliertes Wasser besorgt, herunterzukühlen. Irgendwie muss ich dabei eine falsche Bewegung gemacht haben, der Behälter samt Wasser kippte um und ein halber Liter sorgsam heruntergekühltes Wasser ergoss sich in der Küche. Sonst arbeite ich immer peinlichst sauber, sodass meine Frau mir erlaubt, hier zu werkeln. Also, Schrubber und Aufnehmer her, um die halbe Küche zu putzen.

Unverzagt machte ich mich danach wieder ans Werk. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass der besagte Film vor einiger Zeit im Tank aufgespult worden war, zumal ich mich vorher noch davon überzeugt hatte, dass er sich nicht mehr dort befand, wo ich unentwickelte Filme sonst lichtdicht aufbewahre. Also wurde der Prozess gestartet. Entwickelt, zwischengewässert und fixiert. Vor dem Schlusswässern hob ich die Spirale aus dem Tank, ich fand eine leere Spule vor! Mein Film muss sich irgendwie aufgelöst haben!

So, nun könnt ihr den Stuhl wider loslassen und Hohn und Spott über mir ausgießen!

Aber immerhin, es hat zu einer lustigen Geschichte gereicht! Jetzt suche ich besagten Film!


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