Es gibt einen Anlass, auch weit zurückzudenken. Dabei bin ich in Irland gelandet.
Viele Male habe ich mit meiner Familie Irland besucht und den Sommer dort verbracht. Das erste Mal aber habe ich mit dem ersten Gehalt und Heinrich Bölls Irischem Tagebuch in der Tasche die Insel besucht. Von den netten Bed&Breakfast-Vermieterinnen stets weiterempfohlen, haben wir, ein Freund und ich, Irland erkundet.
Damals war die Insel noch ein Geheimtipp, so dass wir, die wir vom Festland (!) kamen, noch bestaunt und ausgefragt wurden. Natürlich gerieten wir abends, des leckeren Guinness wegen, auch in die örtlichen Singing-Pubs, und natürlich wurden wir auch aufgefordert, ein Lied aus der Heimat vorzutragen! Peinlich, peinlich! Aber die Iren sind nette und sehr freundliche, verständnisvolle Menschen.
Wieder daheim, war unser Herz folglich beladen mit den Bildern der herrlichen Landschaften und den Begegnungen mit den wunderbaren Menschen.
Die Folge war, dass ich auch die Familie an meiner Begeisterung für die Insel teilhaben ließ, und wir viele erlebnisreiche Urlaube dort verbrachten.
Ob diese Freundlichkeit und diese Großzügigkeit auch heute noch so ist, daran muss man zweifeln. Für eine nette Nachbarin, she is irish und natürlich rothaarig, ist in Irland vieles kommerzieller und auch teurer geworden. Um Naturwunder, wie die Cliffs of Mohair zu besuchen, muss man Eintritt bezahlen und hat nicht mal den gruseligen Genuss ganz nah an den Rand der Klippen zu treten. Früher war halt alles besser!
Empfangen hat uns der allseits bekannte irische Regen, wie auch in einer Geschichte des irischen Tagebuchs beschrieben, rann das Regenwasser unter der Haustür hindurch ins Haus hinein.
Eigentlich zeigt und symbolisiert das Foto (links) Irland auf einen Blick!
Wir haben damals die Küstenstraße nach Lisdoonvarna, dem vielbesungenen Ort, gewählt, der Umweg hat sich der vielen schönen Aussichten wegen gelohnt.
Auch der Besuch der Burren war faszinierend, dieser felsigen Landschaft mit den seltsamsten und seltenen Gewächsen.
Jetzt zur persönlichen tröstlichen Erinnerung noch ein paar Fotos.
Ein gemütliches Häuschen, hier in Clfften/Conomara, war für ein paar Wochen unser Zuhause.
Am Kamin, mit Torf befeuert, haben wir es uns gemütlich gemacht. Sohn Johannes tüftelte an der Strategie für den nächsten Angeltag.
Zur Stimmungsaufhellung (Dauerregen) gab es dann Lobster. Dazu, zu einem späteren Zeitpunkt eine besondere Story!
Der Fang wandert in die Pfanne.
A happy fisherman!
Zur Abwechslung werden auch alte Abbeys besichtigt

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