Foto des Tages

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Erinnerung an schönere Tage - In den Marken

 

                     


Über das Meer des Geschicks,

Uber den Abgrund der Jahre

Trägt mich die wunderbare

Arche des Augenblicks.

 

Manfred Streubel

Lyriker u. Kinderbuchautor

in der DDR - Diese Einsicht hat

ihm wenig geholfen, er nahm sich

verarmt u. depressiv 1992 das Leben.

Aus der ersten Strophe des Gedichts "Unterwegs"

 

 

 

„Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“

Bertold Brecht  Kindergedichte

Reicher Mann und armer Mann standen da und sah n sich an. Da sagt der Arme bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

Zum Vergrößern Bild anklicken - Assisi - Kloster und Kirche des h. Franziskus

 

              Über Fotografie

“Die Welt ist dabei in Stücke zu fallen und Leute wie Adams und Westen fotografieren Felsen!”
– Henri Cartier-Bresson


 

Gelegentlich sind meine Beiträge auch hier zu sehen.


 

Die Freiheit ist überhaupt ein Gut, dessen Dasein weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.          - Jean Paul -

Da ist nun eine Dringlichkeit von wann,

wenn nicht jetzt! Etwas Letztes bricht an, .......

 

Susanne Mayer: Die Kunst, stilvoll älter zu werden.



Neuigkeiten im Blog


Fischkutter im Hafen von Stellendam

19. September 2022

Archie

15. September 2022

         Whiskywege

        30. September 2022

 Gipsköpfe oder reizende Burschen

 24. September 2022

Möwenflug

30. September 2022 

Plech-Im Deutschen Kameramuseum

 21. September 2022

         Inseln

         4. Oktober 2022

Besuch auf Tiengemeten               

 25. September 2022 



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Olympische spiele 1972 in München -   der goldene Sonntag

Unser Chef hatte uns mit der Maßgabe der Nacharbeit freigegeben. Freitags früh flogen wir nach München. Wir hatten weder ein Hotelzimmer noch Eintrittskarten für die Sportveranstaltungen.

So war es dazu gekommen - ein Freund, der bei der olympischen Dopingkontrolle mitarbeitete, war für kurze Zeit nach Hause gekommen. Bei einem Zusammentreffen riet er uns dazu, doch nach München zu fliegen. Die erste Nacht könnten wir auf einer Liege im Institut für Biochemie verbringen, für später würde er uns schon ein Hotelzimmer besorgen. So geschah es auch. Die erste Nacht schliefen wir schlecht, die darauffolgenden Nächte um so besser, aber auch für viel Geld!

Auf dem Schwarzen Markt ergatterten wir Eintrittskarten für einige Wettkämpfe. Höhepunkt, jedenfalls für mich, sollte der Sonntag, der 3. September, sein! Für diesen Tag hatte die Ehefrau unseres Freundes eine VIP-Karte für das Leichtathletikstadion, die überließ sie mir, weil sie mit meiner Gattin die Pinakothek besuchen wollte. Ich glaube, das hat sie später bereut, denn dieser Tag wurde der Goldene Sonntag für die deutsche Leichtathletik!

Hildegard Falk gewann Gold über 800m, Bernd Kannenberg wurde Olympiasieger im Gehen über 50km und Klaus Wolfermann gewann den Speerwurf. Heide Rosendahl wurde Silbermedalliengewinnerin im Fünfkampf der Frauen. Das alles spielte sich vor meinen Augen ab bei strahlendem Sonnenschein!

Vipmäßig hatte ich auch einen sehr guten Platz im Zieleinlauf und in Höhe der Weitsprung- und Hochsprunganlage. So konnte ich Heide Rosendahls Weitsprung- und Ulrike Meyfarths Hochsprungversuche genau beobachten.

Als wir am Abend des darauffolgenden Montag zu Hause ankamen, hörten wir mit Bestürzung von dem schrecklichen Attentat auf die israelische Olympiamannschaft. 

Als Kamera hatte ich damals noch meine alte EXAKTA-Varex im Einsatz, geladen mit einem Diafilm. Die Diapositive sind erhalten, wenn auch von Zeit und eingedrungener Feuchtigkeit etwas mitgenommen. Unten eine kleine Auswahl.

Heide Rosendahl beim Weitsprung

Die Weitsprunganlage



Ganz klein in Weiß, Wolfermann beim Speerwurf

Hildegard Falk im 800m - Lauf