Vom Tode

Es hat sich so ergeben, dass ich Volker Weidermanns wunderbares Buch über die Dichterin Mascha Kaleko mit dem Titel -"Wenn ich eine Wolke wäre" - heute am Karfreitag dieses Jahres in einem Zuge zu Ende gelesen habe.

Mascha Kaleko, die den Tod zweier über alles geliebter Menschen hinnehmen musste, ihres Sohnes Steven und ihres Mannes Chemjo, schreibt -

 

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,

Nur vor dem Tod derer, die mir nah sind.

Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

 

Und -

 

Bedenkt, den eignen Tod, den stirbt man nur,

Doch mit dem Tod der andern muss man leben.

 

 


Ich hoffe, die Rechteinhaber über Mascha Kalekos Werk verzeihen mir, dass ich die beiden Zeilen zitiere. Gerade heute habe ich den Schluss von Weidermanns Buch gelesen und verbinde die Worte mit dem eigenen Schicksal.

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