Der Whisky - Bill in Forsbach

Es vergeht kein Tag, an dem mein Beitrag über den Whisky-Bill in Forsbach nicht mehrfach aufgerufen wird. Forsbach ist ein Ortsteil der kleinen Stadt Rösrath in der Nähe von Köln. Ich selbst bin in Köln aufgewachsen, und in meiner Jugend war dieses Lokal schon höchst angesagt. Leider war ich nie dort!

Als ich vor Jahren nach Forsbach gezogen bin, stellte ich zu meiner Verwunderung fest, dass sich der Whisky Bill ganz in meiner Nähe befindet.

Es lag nahe, ein paar Fotos von diesem Lokal zu machen. Bei dieser Gelegenheit traf ich dort eine Frau, mit der ich ins Gespräch kam. Sie erzählte mir, dass sie mit dem damaligen Wirt verwandt sei und lange Zeit im Lokal gekellnert hätte. 

Das Lokal ist schon lange  geschlossen. In den letzten Jahren fanden im Saal gelegentlich noch Karnevalsveranstaltungen statt.

Zu meiner Überraschung erhalte ich zu dem betreffenden Bericht auf meiner Seite regelmäßig Zuschriften. Oft schreiben damalige Stammgäste  von der schönen Zeit, die sie beim Whisky Bill verbracht haben. Freundschaften, sogar Ehen sind dort angebahnt worden. Es wird berichtet, dass kein Weg zu weit war, um am Wochenenden dort zu feiern.

Regelmäßig traten dort Bands auf, Amateure, von denen manche später asogar eine gewisse Berühmtheit erlangten. Aus den Beiträgen spricht Wehmut über die schöne vergangene Zeit und dass so etwas heutzutage leider nicht mehr gäbe.


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Kommentare: 1
  • #1

    Hugo Stiefelhsgen (Donnerstag, 18 Juni 2026 21:51)

    Hallo, es war schön, ihren Beitrag zu lesen.
    Wir haben als Band "The Scions" aus Engelskirchen-Loope von ca. 1972 bis 1975 mit ca. einem Jahr Unterbrechung beim Whisky eine schöne Zeit verbracht, indem wir dort 4 mal in der Woche 14- tägig abwechselnd mit anderen Bands gespielt haben. Wir haben uns in dieser Zeit mit der Band von Wolfgang Petri und auch mit der Band von Klaus Häuser (später musikalischer Kopf der Band :"BAP") abgewechselt. Wir hatten ein sehr herzliches Verhältnis zu den beiden Bands.
    Übrigens war der Whisky Bill auch ein Sprungbrett für andere Kölner Bands.
    Die Inhaber waren die Brüder Eberhard und Otto. Ich glaube sie hießen Müller. Ihr Vater hatte den "Westernsaloon" in den 50er Jahren aus der Not heraus gegründet. Eine gute Entscheidung, denn das Konzept, urige Atmosphäre, kein Eintritt, niedrige Preise, schlug wie eine Bombe ein. Man sagt, er ritt einmal am Abend als Gag mit einem Esel durch den Saloon. Es ist schade, daß so eine, ca. 600 Personen (incl. angebauter Discothek) fassende einmalige Location, wo Gäste aus dem ganze Umkreis hin kamen, später wahscheinlich durch die Großdiscotheken verdrängt wurde.